Immobilien Research Spezial - Auswirkungen der Griechenlandkrise auf die Immobilienmärkte in Euroland |
 |
| Dieses Immobilien Research Spezial befasst sich mit den Auswirkungen der Griechenlandkrise auf die Immobilienmärkte in Euroland. |
| |
 |
Steigende Sorgen über einen Zahlungsausfall Griechenlands haben die Risikoprämien der Staatsanleihen einiger Länder der Währungsunion auf rekordhohe Niveaus gebracht. Dies zwingt neben Griechenland vor allem auch Portugal, Irland und Spanien zu einem harten Sparkurs und einer stärkeren Exportorientierung. Trotz aller Differenzierung, die auch bei diesen Ländern gemacht werden muss, sind die Konsequenzen ähnlich: Fallende bzw. nur geringfügig ansteigende Löhne, steigende Arbeitslosigkeit, eine schwache Entwicklung der verfügbaren Einkommen sowie der inländischen Nachfrage. Dies dämpft die wirtschaftlichen Perspektiven in diesen Ländern insgesamt aber besonders für den Einzelhandel und die Performance von Einzelhandelsimmobilien.
Eine schwache Binnennachfrage einzelner Länder sollte die Inflationsgefahren in der Währungsunion für die nächsten Jahre insgesamt niedrig halten. Die EZB kann damit ihre Leitzinsen noch lange auf dem aktuellen Niveau lassen und braucht sie auch danach nur langsam anzuheben. Investoren, die Fremdkapital zur Finanzierung von Immobilien aufnehmen können, erfreuen sich damit sehr günstiger Finanzierungsbedingungen. Dies unterstützt vor allem die Preise von Core-Immobilien in Prime-Lagen.
Die niedrigen Zinsniveaus sollten vor allem die Wirtschaft derjenigen Länder beflügeln, die nicht unter einer zu geringen Wettbewerbsfähigkeit und hohen strukturellen Haushaltsdefiziten leiden. Dazu gehören vor allem Deutschland sowie Finnland, Frankreich, Österreich und die Niederlande. In diesen Ländern sollten höhere Mietwachstumsraten als in der Vergangenheit relativ vor allem zu den südeuropäischen Ländern möglich sein. In einem internationalen Immobilienportfolio sollten sie entsprechend übergewichtet werden.
Eine empirische Untersuchung der Preisentwicklungen verschiedener Produktgruppen im Einzelhandelssektor bestätigt unsere These. Sie zeigt vor allem in Irland fallende und in Deutschland überraschend deutlich steigende Verbraucherpreise. Eine zukünftig entsprechend unterschiedliche Entwicklung der Mieten wäre nur eine logische Konsequenz. |
| |
 |
1. Strukturprobleme in der Eurozone 2. Lösung der Strukturprobleme 3. Konsequenzen für den Einzelhandelssektor 4. Fazit: Bedeutung für dengewerblichen Immobilienmarkt
|
| |
|
 |
 |
| Typ: |
Report |
| Kategorie: |
Gewerbeimmobilien |
| Schwerpunkt: |
Immobilieninvestment |
| Jahrgang: |
05/2010 |
| Anbieter: |
|
| Umfang: |
8 Seiten, mit div. Tabellen und Abb.
|
| |
|
|
|
|